IBF STORY

Seit Jahrtausenden ist Atemarbeit ein Element östlicher spiritueller Tradition, integraler Bestandteil der Praxis der Meditation, des Yoga und Tantra.

Im Westen wurde die Kraft des Atems Anfang des 20. Jahrhunderts von  Pionieren wie Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen erforscht. Mitte des 20. Jahrhunderts kamen weitere dazu, darunter Cornelis Veening, Wilhelm Reich und Else Middendorf (Der Erfahrbare Atem).

Das Interesse an Atemtarbeit wuchs im Westen anfänglich jedoch recht langsam. Das änderte sich erst in den 1960er Jahre mit der Flower Power Gegenkulturbewegung. Hier blühte Atemarbeit als spirituelle und psychotherapeutische Praxis schliesslich auf.

In dieser Zeit entwickelten der Psychiater Stanislav Grof zusammen mit seiner  Frau Cristina das “Holotropic Breathwork”, resultierend aus Grofs Arbeit in psychiatrischen Anstalten. In den späten 60er Jahren entdeckte Leonard Orr dann das “Rebirthing” im Zuge seiner persönlichen Suche nach spirituellem Wachstum und der Erweiterung des Bewusstseins. Immer weitere Formen der Atemarbeit wurden entwickelt und in einer Vielzahl von Situationen eingesetzt.

Mit dieser internationalen Bewegung im Hinterkopf startete 1994 der schwedische Rebirther und Autor Gunnel Minett – zusammen mit  Bo Walstrom und Lena Kristina Tuulse – die erste Inspiration Conference. Dazu luden sie Atemarbeiter aus der ganzen Welt nach Schweden ein, um gemeinsam eine Woche des Atmens, Teilens und des Spasshabens zu erleben und zu feiern. Diese Konferenz erwies sich für die Beteiligten als so nachhaltig inspirierend, dass daraus die seither jährlich stattfindende Global Inspiration Conference entstand  – und so wurde die International Breathwork Foundation (IBF) gegründet.

Die IBF Atemkreis-Bewegung (Breathing Circles) hat sich mittlerweile auf der ganzen Welt etabliert. Regelmässig treffen sich Menschen aus über 20 Ländern zum gemeinsamen bewussten Atmen.

Seither entwickelt sich zeitgenössische Atemarbeit in all ihren reichen und vielfältigen Facetten in zunehmendem Tempo.

Heute haben viele Länder ihre eigenen nationalen Verbände von atemorientierten Therapeuten und Register von qualifizierten Atemtherapeuten, die in manchen Staaten auch von Krankenkassen anerkannt sind. Atemarbeit ist heute ausserdem Teil vieler gängiger Psychotherapie-Ausbildungen.

 
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